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Jun
06

Newsletter Aufbau Teil 2 – 8 Tipps zum Aufbau einer eigenen Newsletterliste

Wie im ersten Teil dieser Serie “5 Gründe für einen eigenen Newsletter” versprochen habe ich heute ein paar Tipps für dich, wie du deine eigene Newsletterliste effektiv aufbauen kannst um dir so eine große Fangemeinde zu schaffen, die du regelmäßig mit Infos und Angeboten versorgen kannst.

1. Biete deinen Interessenten ein Geschenk

Für deinen Newsletteraufbau ist es unheimlich hilfreich, wenn du deinen Interessenten im Gegenzug für ihre Eintragung in deinen Newsletter ein Geschenk anbietest.
Wie überall ist hier der wichtige Aspekt, dass du deinen Interessenten einen Nutzen, bzw. einen Mehrwert bieten musst – und genau das kannst du mit einem Geschenk erreichen.
Anfangs waren Geschenke fast immer ein Ebook, inzwischen gibt es jedoch verschiedenste Möglichkeiten wie beispielsweise ein Video, Audio oder einen Online Kurs in Schrift- oder Videoform.
Ein kleiner Tipp: Es gibt zahlreiche Produkte mit Weitergaberechten, die du nutzen kannst, ich würde dir aber auf jeden Fall empfehlen ein eigenes Produkt zu erstellen.  Mit einem selbst erstellten Geschenk hebst du dich von der Masse ab statt etwas zu verschenken, was man immer und immer wieder angeboten bekommt. Außerdem hast du durch ein eigenes Geschenk die Möglichkeit, dich als Experte zu etablieren und das Produkt an deine Zielgruppe anzupassen.

2. Mache die Eintragung in den Newsletter einfach

Du solltest es deinen Interessenten so leicht wie möglich machen, sich in deinen Newsletter einzutragen. Wenn sie sich erst stundenlang durch verschiedene Seiten klicken müssen um zum Anmeldeformular zu gelangen, werden viele aufgeben und sich doch nicht in deinen Newsletter eintragen.
Ich nutze dazu gern eine Leadpage, die einfach und übersichtlich ist und auf der es wirklich nur um das Geschenk geht. So sehen deine Interessenten auf einen Blick, wo sie sich eintragen müssen und welches Geschenk sie erhalten.
Wie solch eine Leadpage aussehen kann habe ich bereits in dem Artikel “Aufbau einer Leadpage” beschrieben.

3. So wenig Daten wie möglich

Viele Newsletteranbieter geben dir die Möglichkeit verschiedenste Daten deiner Interessenten abzufragen, wie beispielsweise Nachname, Telefonnummer, Adresse, etc.
Wenn du zu viele Daten abfragst schreckst du Interessenten schnell ab, die sich davor scheuen, alle ihre Daten herauszugeben.
Halte dein Eintragungsformular für den Newsletter also am besten so kurz wie möglich.
Ich als auch viele andere Marketer fragen beispielsweise nur nach der Emiladresse sowie dem Vornamen, einige gehen inzwischen sogar schon dazu über nur nach der Emailadresse zu fragen.
Welche Daten du brauchst musst du selbst entscheiden, achte aber darauf deine Interessenten nicht zu verschrecken indem du sie ausquetschst.

4. Newsletter und Blog

Wenn du einen eigenen Blog hast, solltest du dort auf jeden Fall auch einen Hinweis auf dein Geschenk oder deinen Newsletter geben.
In deinem Blog gibst du Informationen weiter, hilfst Leuten ihre Probleme zu lösen und etablierst dich bereits als Experte. Wenn Leute deinen Blog gern lesen, vielleicht sogar immer wieder kommen oder durch einen deiner Artikel ein Problem lösen konnten steigen deine Chancen, dass sie sich in deinen Newsletter eintragen um noch mehr gute Infos von dir zu bekommen.

5. Pop Ups

Immer wieder beschweren sich Leute über Pop Ups, gleichzeitig zigt sich immer wieder, dass sie äußerst effektiv sind.
Im Marketing werden immer häufiger sogenannte Exit-Popups genutzt.
Wenn dein Interessent deine Seite, z.B. deinen Blog oder ein Verkaufsangebot verlassen will bekommt er dieses Pop Up angezeigt und wird dort noch einmal dazu eingeladen, sich dein Geschenk abzuholen oder sich in deinen Newsletter einzutragen.
Solche Exit Pop Ups kannst du bei WordPress mit dem Plugin OptinPop erstellen.

6. Facebook Fanpage

Wenn du ein Geschenk erstellt hast, kannst du für dieses auch eine eigene Fanpage auf Facebook erstellen wo deine Interessenten sich dann dein Geschenk abholen und sich im genezug zu deinem Newsletter anmelden können.
Du kannst die Fanpage über die sozialen Netzwerke bekannt machen, den viralen Effekt von Facebook nutzen, auf deinem Blog auf die neue Fanpage hinweisen oder auch natürlich bestehende Newslettermepfänger darauf aufmerksam machen und sie bitten, die Fanpage weiterzuempfehlen.

7. Giveaways

Giveaways sind ein heiß diskutiertes Thema, zu dem es sowohl jede menge Pro- als auch Contra-Argumente gibt.
Der erste große Hype um die Giveaways ist vorbei und einige Leute sind immer noch von der Giveaway Flut Ende letztens jahres genervt, trotzdem kann ich definitiv sagen, dass das Interesse wieder steigt und die Anmeldungen wieder nach oben gehen.
Bei einem Giveaway kannst du dein Geschenk neben Geschenken anderer Marketer eintragen. Der große Vorteil ist, dass viele verschiedene Leute für diese Events werben und du so eine sehr viel größere Reichweite bekommst.
Aktuell läuft der 6 European Giveaway, bei dem sich 694 Kooperationspartner und 596 Mitglieder angemeldet haben – also jede Menge potentielle Leser für einen Newsletter.
Mir hat der Giveaway bislang 68 neue Eintragungen in meinem Newsletter gebracht – und das obwohl ich bereits bei den drei vorhergehenden Giveaways mit dem gleichen Geschenk dabei war.
Um bei diesem Giveaway dein Geschenk noch einzustellen ist es schon etwas spät aber der nächste Giveaway kommt bestimmt.

8. Werben, werben, werben

Wie überall im Marketing gilt natürlich auch für deinen Newsletter: Mache die Leute darauf aufmerksam, betreibe Marketing!
Weise die Leute auf dein Geschenk hin, stelle es vor und gib einen kleinen Einblick, wie deine Interessenten davon profitieren.
Preise deinen Newsletter an und zeig den Leuten, welche Vorteile sie haben, wenn sie sich eintragen.

Wenn der Aufbau deines Newsletters anläuft und du erste Abonnenten hast ist es wichtig, diese auch bei Laune zu halten und ihnen einen attraktiven Newsletter zu bieten, den sie gern lesen.
Wie du das schaffen kannst zeige ich dir im nächsten Teil dieser Serie zum Newsletter Aufbau.

 

4 Kommentare

  1. Christian Peter sagt:

    Hallo Stefanie ,

    schöner Artikel. Bitte bedenke aber (wissen aber sehr viele nicht) das Exit-Popups auch zu Abmahnungen führen kann. Diese Abmahnung ist auch rechtens . Da ein Exit-Popup gegen den freien Willen des Homepage-Besuchers geht, er verhindert das schnelle verlassen einer Seite ! Dieses ist nur in Deutschland so..

    Nette Grüsse

    Christian Peter

    PS : Du arbeitest hier mit Capacha , sehr schlecht… da bekommst Du keine Kommentare !

  2. Stefanie sagt:

    Hallo Christian,
    erstmal danke für deinen Kommentar.
    Ich habe auf deinen Kommentar hin mal ein wenig zum Thema Exit Popups recherchiert und nichts wirklich eindeutiges gefunden. Hättest du da vielleicht eine Grundlage für mich?
    Kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass eine Abmahnung hier so einfach möglich ist, da es sehr viel Seiten gibt, die Exit Popups mit anschließenden Seitenaufrufen nutzen.

    Es gibt verschiedene Exit-Popups, ich verwende beispielsweise ein Exit Popup, das das Verlassen der Seite nicht verhindert und keine weitere Seite aufruft – solche können auf jeden Fall problemlos verwendet werden.

    Mit dem Captcha Code hast du wahrscheinlich recht, hatte ich eingebunden um Spam Kommentaren vorzubeugen (was leider nicht wirklich funktioniert). WErde den Code demnächst mal rausnehmen und schauen ob es einen Unterschied macht.

    Liebe Grüße
    Stefanie

  3. Affiliate Marketing Philipp Hirzberger sagt:

    hallo Stefanie!

    Das hast du einen schönen Artikel verfasst ;-)
    Um die Bindung zwischen Lesern und Marketern zu stärken ist es wichtig immer den Nutzen der Leser im Zentrum zu haben. Da man im Blog sowieso “hoffentlich” hilfreiche Tipps weitergibt, sollte man das auch in den Newslettern aufgreifen. Entweder in dem man auf die Blog Artikel verweist oder in dem man die Artikel Newsletter tauglich umgestaltet.

    Newsletter und E-Mail Marketing sind wichtige Bausteine des Affiliate Marketings. Wichtig ist, dass man vorab einen Plan hat, wie das ganze Paket (Bonus, Inhalt, Zielgruppe, Marketing Strategie, usw.) aussehen soll.

    @ christian Peter: dafür auch keine spam Kommentare und nur targetierte Kommentare ;-)

  4. Stefanie sagt:

    Hallo Philipp,
    danke für deinen Kommentar.
    Du hast absolut Recht damit, dass der Nutzen für den Leser einen enorm wichtigen Platz beim Newsletter Marketing einnimmt.
    Und auch der Tipp mit der Verbindung von Blog und Newsletter ist gut.
    Ich arbeite oft so, dass ich im Newsletter einen ersten Einblick in das Thema gebe und einen Link zum Artikel, sodass die Leser, die sich für das Thema interessieren, im Blog zusätzliche Informationen bekommen können.

    Liebe Grüße
    Stefanie

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