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Mrz
30

5 Tipps zur Listenpflege

“Das Geld liegt in der Liste”
“Jeder Abonnent ist x Euro wert”

Wenn man solche Aussagen hört und sich danach richtet geht oft ein grundlegender Gedanke verloren:
Diese “Liste” ist nicht einfach eine Sammlung von Emailadressen – hinter den Emailadressen stecken Menschen.

Warum ich das sage?
Wenn du langfristig mit deinem Newsletter Erfolg haben möchtest musst du deine Leser ernst nehmen, ihnen etwas anbieten und auf sie eingehen.

Natürlich kannst du auch versuchen deine Liste “auszuquetschen” indem du eine Werbemail nach der anderen verschickst und wild alles mögliche bewirbst um möglichst viel zu verdienen.
Aber was dann?
Was glaubst du, wieviele deiner Leser nach den ersten 10 Werbemails ohne jegliche Informationen und stattdessen mit plumper Werbung deine Newsletter überhaupt noch lesen?

Die gößte Liste ist nutzlos…

… wenn die Leute deine Mails nicht mehr lesen.
Du solltest also darauf achten nicht nur deine Liste zu melken sondern deinen Lesern einen echten Mehrwert zu liefern.
So gewinnst du interessierte Stammleser, die sich auf deine Mails freuen weil sie davon profitieren und dich ernst nehmen weil du ihnen gute Informationen lieferst.

Hier deshalb einige Punkte die du im Umgang mit deiner Liste beachten solltest:

1. Mehrwert bieten
Um deine Interessenten überhaupt dazu zu bringen, sich in deinen Newsletter einzutragen ist es hilfreich, ihnen dafür etwas anzubieten. Das kann beispielsweise ein kostenloses Ebook sein, ein Video- oder Audiokurs, Grafikvorlagen oder ähnliches – lass deiner Kreativität freien Lauf und überleg dir, was für deine Zielgruppe von Nutzen ist.
Aber auch dienen bestehenden Abonennten solltest du immer wieder neuen Mehrwert liefern um sie bei Laune zu halten und ihnen einen Grund zu geben, deine Newsletter auch wirklich zu lesen.

2. Nur wirkliche Empfehlungen aussprechen
Wenn du ein bestimmtes Produkt oder Projekt bewerben willst solltest du das nur tun, wenn du selbst auch wirklich davon überzeugt bist.
Werbung für schlechte Produkte oder betrügerische Programme kann deine Newsletterliste schnell kaputt machen. Wenn deine Leser auf schlechte Tipps von dir eingehen werden sie enttäuscht sein und deinen Empfehlungen keinen Glauben mehr schenken – und es ist sehr schwierig wenn nicht sogar unmöglich verlorenes Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.

3. Personalisierung nutzen
Jeder gute Autoresponder bietet die Möglichkeit sogenannte Personalisierungs Tags zu verwenden, dei dir die Möglichkeit geben, deine Leser direkt anzusprechen. So wirken deine Newsletter persönlicher und es wird Vertrauen aufgebaut.
Ich habe außerdem festgestellt, dass durch die Personalisierung bei vielen Lesern die Hemmschwelle, persönlichen Kontakt aufzunehmen, sinkt.

4. In Erinnerung bleiben
Du musst dafür sorgen, dass du deinen Lesern in Erinnerung bleibst.
Das erreichst du zum einen durch gute inhalte in deinen Newslettern aber auch durch eine gewisse Beständigkeit.
Wenn du nur alle 2 Monate einen Newsletter verschickst machst du es deinen Abonennten dadurch sehr schwer sich an dich zu erinnern oder gar sich mit dir zu identifizieren.
Besser ist es regelmäßig und in kürzeren Abständen Mails zu verschicken um so bei deinen Lesern präsent zu bleiben.
Allerdings solltest du es auch vermeiden schlechte Newsletter zu verschicken, wenn du aktuell kein gutes Thema hast über das du schreiben kannst – das schadet auf Dauer deinem Ruf.

5. Kommuniziere mit deinen Lesern
Was ich damit meine: Versuche einen persönlichen Kontakt zu deinen Lesern aufzubauen, versuche herauszufinden was sie interessiert und was sie von dir erwarten und vor allem: Antworte auf ihre Mails!
Beantworte Fragen zu deinen Newslettern oder Empfehlungen und gehe auf die Schwierigkeiten deiner Leser ein.
Nimm Feedback ernst wenn du es bekommst und versuche es umzusetzen.
Kleiner Tipp: Manche Fragen von Lesern eignen sich hervorragend für neue Newsletter. Du kannst Fragen und Themenvorschläge aufgreifen und so auch deine anderen Newsletterabonnenten davon profitieren lassen.

2 Kommentare

  1. Michael Turbanisch sagt:

    Hallo Stefanie,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Was Du schreibst sollte eigentlich selbstverständlich sein, wird aber leider Gottes von vielen Kollegen mißachtet. Dabei ist es doch im Prinzip ganz einfach:”Was Du nicht willst was man Dir tut”…… – und ich nutze z.B. auch schon mal gern die Unsubscribe-Function, wenn ich das Gefühl habe dass es der entsprechennde Marketer übertreibt ;-)

    Liebe Grüße
    Michael Turbanisch

  2. Stefanie sagt:

    Hi Michael,
    seh ich eigentlich genau so aber manchmal ist es ganz gut Leute dran zu erinnern worum es eigentlich geht.
    Bei mir kommt die Unsubscribe Funktion in letzter Zeit auch immer häufiger zum Einsatz obwohl ich es eigentlich schade finde, weil ich mich auch gern über Neuigkeiten informieren lasse.
    Nur werden Neuigkeiten und Tipps in letzter Zeit bei vielen immer weniger, deshalb auch die Idee zu dem Artikel.

    Liebe Grüße
    Stefanie

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